Wohnen in Hamburg Bahrenfeld, Groß Flottbek, Nienstedten, Klein Flottbek oder Othmarschen
Fast 7000 Einwohner zählt Nienstedten, das wie Blankenese fast nur Topwohnlagen bietet. An der Elbchaussee hat der Internationale Seegerichtshof seinen Sitz sowie eines der Top-100-Restaurants
Deutschlands, das Jacobs im Fünfsternehotel Louis C. Jacob. Im Zentrum von Nienstedten stehen noch einige alte, reetgedeckte Bauernhäuser. Auf dem Marktplatz findet freitags ein Ökowochenmarkt
statt.
Was die Preise angeht, ist Nienstedten erschwinglicher als Blankenese, Othmarschen hingegen wieder eher auf Blankeneser Niveau. Besonders begehrt, aber rar sind klassische Villen mit Elbblick.
Mit seinen rund 11 600 Einwohnern ist Othmarschen der Elbvorort, der am nächsten an der Innenstadt liegt. Die S-Bahn fährt nicht einmal 20 Minuten bis zum Jungfernstieg. Einkäufe erledigen die
Einwohner in kleinen Geschäften, auf dem Wochenmarkt oder im Elbe-Einkaufszentrum, einer großen Mall mit Einzelhandelsgeschäften, Modeboutiquen und einem gut sortierten Supermarkt. In und um ihr
Viertel können die Othmarschener Golf, Tennis und Hockey spielen, reiten oder im Jenischpark, im Botanischen Garten oder an der Elbe spazieren gehen. Die International School Hamburg verdeutlicht die
Bewohnerstruktur: Dort lernen Kinder von Diplomaten, gut situierten Kauf- und Medienleuten, Managern internationaler Unternehmen und erfolgreichen Künstlern.
In dem Stadtteil bezahlen Käufer zum Beispiel für eine exklusive große Wohnung im Park über 3500 Euro pro Quadratmeter. Insgesamt werden Mietwohnungen auch in größtenteils denkmalgeschützten Gebäuden
angeboten,
Bahrenfeld fällt im Vergleich zu Othmarschen, Nienstedten und Flottbek etwas aus der Reihe. Bahrenfeld ist ein schöner Stadtteil, obwohl durch sozialen Wohnungsbau und Gewerbe geprägt. Er spricht
auch Menschen mit etwas kleinerem Geldbeutel an und hat eine gute Verkehrsanbindung nach Altona sowie weiter in die Innenstadt (S1 sowie 2 Busslinien. Aufgewertet wurde Bahrenfeld durch den Umbau
alter Industriestandorte zu modernen Wohn- und Arbeitsparks, zum Beispiel der Phoenixhof oder das Gaswerk. Es entstanden viele neue Läden, Bürogebäude und Loftwohnungen. Das brachte neue
Arbeitsplätze mit sich und Menschen, die zuzogen oder zumindest in den Mittagspausen die Restaurants der Umgegend bevölkern.
In Othmarschen sind einige Handwerksbetriebe, Einzelhändler und Ärzte ansässig. Das Allgemeine Krankenhaus Altona (AKA) mit 2000 Mitarbeitern ist ein wichtiger Arbeitgeber. In Nienstedten sorgt die
Führungsakademie der Bundeswehr (FüAk) für Arbeitsplätze. Bis 1995 wurde im Stadtteil auch noch Bier gebraut. Heute entstehen auf dem Gelände der ehemaligen Elbschloss-Brauerei Villen, Wohnungen und
eine Seniorenresidenz. Als Wahrzeichen erhalten geblieben ist aber das Elbschlösschen, ein Haus im klassizistischen Stil mit flacher Kuppel und ionischer Tempelfront. In Othmarschen zeugt der
Röperhof, heute ein Restaurant, noch vom alten dörflichen Gepräge des Ortes.
Bockelmann Immobilien Immobilienmakler der Metropolregion Hamburg
